Lost geht in 2. Runde

Es war zu erwarten, aber es ist dennoch eine schöne Nachricht: Das US-Network ABC wird die Mystery-Serie „Lost“ auch für eine weitere Staffel ins Programm nehmen. Ebenfalls die durch „Lost“ im Vorprogramm unterstützte Serie „Alias“ wird eine weitere, fünfte Staffel erhalten.
Damit sieht die Jahresbilanz der fantastischen TV-Serien in den USA auch trotz des Star Trek-Schocks eigentlich ausgesprochen gut aus: Mit beiden „Stargate“-Serien, „Battlestar Galactica“, „The 4400“ und „Medium“ sind nun sieben Serien, darunter gleich fünf Newcomer-Serien, in eine neue TV-Saison gestartet.
Wackelkandidaten sind zur Zeit „Smallville“ und vor allem „Charmed“. Während bei der Superboy-Variante es noch einigermassen gut aussieht, kann man bei den drei Hexen mit recht großer Wahrscheinlichkeit von einem Ende mit Ende der siebten Staffel ausgehen. Auch die epischen Kämpfe zwischen Gut und Böse im staubigen Drama „Carnivale“ werden vermutlich keine weitere Staffel erleben.
Nicht überlebt haben diese Saison „Star Trek: Enterprise“, die Hercules-in-Space-Opera „Andromeda“ (auch wenn dort evtl. ein Spin-Off geplant ist), „Dead Like Me“, die recht läppische Teenie-Mystery-Serie „Point Pleasant“ sowie ihre Vorgängerserie „Tru Calling“ deren letzten Episoden zur Zeit dem US-Publikum nachgereicht werden.
Auf jedem Fall eine bessere Balance als letztes Jahr, dort wurden mit „Angel“, „Century City“, „Jake 2.0“, „Wonderfalls“, „Mutant X“, „Tarzan“ und „Game Over“ gleich sieben Serien abgesetzt und lediglich vier Serien konnten sich in das neue Jahr retten.