Ich „flattr“ jetzt

Flattr ist eine Idee. Und nicht nur meiner Meinung nach eine gute, die sich wirklich lohnen könnte. Die Idee ist ganz einfach: jeder gibt jeden Monat eine kleine Summe (mindestens 2 €), die dann unter all diejenigen zu gleichen Teilen aufgeteilt wird, deren Blogeinträge, Bilder oder andere Mediendateien er gut fand.

Dadurch bekommt jeder ein paar Cent bis ein paar Euro. Aber diese Cent summieren sich wiederum bei denjenigen, deren Beiträge wirklich gut und lesenswert waren. Ich nehme letzteres für mich gar nicht in Anspruch (auch wenn meine Beiträge im Blog sich nun auch „flattrn“ lassen) – mir geht es eher darum, ein klein wenig jemand anderen zu honorieren. Für den guten Beitrag, den ich gerade gerne gelesen habe.

Dass solch kleine Beiträge einen großen Batzen einbringen können, da sehr viel mehr diesen zahlen wollen, ist kein Geheimnis. Schon der Erfolg der niederpreisigen „Apps“ auf dem I-Phone oder Android-Telefonen zeigt, dass man durchaus bereit ist, mal eben 1,50 € für die Anzeige von den Wetterinfos auf dem Display zu bezahlen. Bill Pytlovany, der Softwareentwickler von WinPatrolPlus machte Anfang des Jahres ein Experiment, bei dem er seine sonst 29,95 $ kostende Software einen Tag lang für nur 0,99 $ anbot. Das Resultat: er bekam auf einem Schlag binnen 24 Stunden 15.000 neue zahlende Nutzer.

Meiner Meinung nach gehört solchen freiwilligen Micropayments die Zukunft. Ab heute kann sich jeder frei bei flattr anmelden. Auch wenn er nur geben will.