Fantasy Filmfest 2012: Der Plan

Wie in den letzten Jahren auch, werden wir auch dieses Jahr auf dem Fantasy Filmfest in Hamburg versumpfen. Für dieses Jahr haben wir uns sechs Filme vorgenommen.

Wie gehabt werde ich versuchen, zu jeden der Filme kurz nachher hier im Blog eine Rezi zu hinterlassen.

Hier schon einmal der erste Eindruck von unserer diesjährigen Auslese:

Donnerstag, 23. August

„The Tall Man“ klingt irgendwie sehr nach Alltags-Horror-Kost, bedient zumindest im Trailer alle Klischees. Allerdings hieß es in der Vorberichterstattung, dass hier mitten im Film eine 180°-Wende passieren soll und etwas völlig unerwartetes eintritt – man am Besten gar nichts weiteres über den Film erfahren soll. Und ich mag ja Überraschungen!

In „Sushi Girl“ hat mich Andi gezogen, der Trailer hat mich ehrlicherweise etwas kalt gelassen. Ich hatte ja eigentlich für den x-ten „Universal Soldier“-Aufguss plädiert, „Universal Soldier – Day of Reckoning 3D“, allerdings hat sich da Jörg pauschal geweigert, so dass wir nun statt den alten Haudegen Jean-Claude van Damme und Dolph Lundgren die alten Haudegen Michael Biehn, Dann Trejo, Tony Todd und Noah Hathaway anschauen. Ja, genau jener Noah Hathaway, der mir in früher Jugend einst klar gemacht hat, dass Verfilmungen von geliebten Büchern in der Regel schief gehen.

Sonntag, 26. August

Das Centerpiece des Fantasy Filmfests ist dieses Jahr „Chained“ von Jennifer Lynch. Vincent D’Onofrio als Serienkiller, der sich aus einem Opfer einen Nachfolger heranzüchtet klingt einfach sehr spannend.

Danach könnte „God Bless America“ den illegitimen Nachfolger vom letztjährigen Highlight „Super“ stellen – oder einfach nur „Kick Ass“ nachäffen (was aber auch nicht schlecht wäre).

Montag, 27. August

Das Highlight erwarte ich am Montag mit „Beasts of the Southern Wild“. Der Film hat bereits Cannes und Sundance erobert und klingt einfach soweit ab vom herkömmlichen Film, dass hier vielleicht wieder genau der Zauber entzündet werden könnte, den ich am Kino so liebe. Die Kritiken lassen jedenfalls auf viel hoffen.

Danach noch ein letzter Absacker: „The Ghostmaker“ (aka „Box of Shadows“) eine Horror-Komödie, die vom Thema erstmal sehr an „Flatliners“ erinnert. Das kann alles werden: sowohl herrlich komisch, als auch einfach flach und blöde. Ich bleibe erstmal optimistisch, und selbst wenn, ein wenig Trash gehört zum Fantasy Filmfest einfach dazu.

Alle Filme und Termine gibt es wie immer auf der Homepage des Festivals.