Ich hasse Kettenbriefe …

Die moderne Form von Kettenbriefen heißt mittlerweile „Stöckchen“ und wird von Blog zu Blog weitergereicht. Es gibt dabei recht nette „Stöckchen“ in denen der jeweilige Blogbetreiber ein paar Fragen beantwortet und diese dann weiterreicht. Sobald die „Regeln“ aber verlangen, dass man dies unbedingt an weitere Leute reichen muss, hat man eine Struktur, der ich nicht folgen werde.

So eines hat Roland mir geschickt, den ich ja sonst mag – hey, ich podcaste ja mit ihm auch zusammen. Ich beuge mich also ihm zuliebe der ersten Hälfte, aber nicht der zweiten Hälfte, und beantworte nur die fünf Fragen:

Die Fragen

1. Lego oder Playmobil?

Lego. Mit Playmobil konnte ich nie etwas sinnvolles anfangen. Ich war immer mehr der Kreativtyp, der irgendwas gebastelt hat damit. Und ständig barfuß auf die fiesen Steine gelatscht ist.

2. Kannst Du Dir vorstellen, alles, was Du gerade tust, hinzuschmeißen und etwas völlig anderes zu beginnen? Wenn ja, was wäre das? (Wenn nein, warum nicht?)

Ja, ich werde einfach nicht auf dieses Stöckchen komplett reagieren und nach der Hälfte es abwürgen. 🙂 Ansonsten: ich mache dieses Blog schon viel zu lange, um da nicht mit weitermachen zu wollen.

3. Zeit, sich zu outen! Welches Objekt fannischer Verehrung, sei es eine Science-Fiction-TV-Serie, ein Fantasy-Buch oder ein Comiczeichner, gefällt Dir im Gegensatz zur Mehrheit aller Nerds und Geeks überhaupt nicht? Rechtfertige Dich!

„24“. Ich fand die Idee zwar recht innovativ, aber das Konzept hatte sich schon in der ersten Staffel abgenutzt, Jack Bauer musste regelmäßig Zeit schinden, musste offenbar nie auf Klo und hat regelmäßig Verbrechen begangen um das große Ziel zu erreichen – was zumindest in den Folgen, die ich gesehen habe, bedingungslos akzeptiert wurde.

4. Eine ältere Version Deiner selbst taucht bei Dir auf, drückt Dir eine Zeitmaschine in die Hand, wünscht Dir viel Spaß und verschwindet mit einem dämlichen Grinsen auf den Lippen wieder. Was tust Du als erstes? (ja, sie funktioniert)

Ich teste, wie sich Paradoxons auf mich auswirken. Falls es harmlos bleibt, starte ich in der Vergangenheit den ultimativen Kettenbrief, damit in der heutigen Zeit solche einfach nicht mehr gesellschaftlich akzeptiert werden. Danach ist mir langweilig und ich reise ins Jahr 2015, um mir die coolen selbstschnürenden Sneakers von Marty McFly zu besorgen und mich vom Hoverboard aus auf die Schnauze zu legen.

5. Warum hast Du eigentlich noch keine Lego-Minifiguren mit mir getauscht?

Gegenfrage: Warum liegt immer noch Dein im Januar bestellter Tee in meinem Kühlschrank, Roland? Siehste! 🙂

Weitergabe

Da kam dann noch ein Tweet rein:

Da Netrobin es also gerne möchte, einmal fünf Fragen für ihn:

Die Fragen

  1. Hey, wer bist Du überhaupt? Stell Dich mal so vor, als wärst Du gerade erst acht Jahre alt und voll von Dir begeistert!
  2. Wenn Du Dir von Hollywood eine Fortsetzung eines Filmes wünschen könntest, von dem es bisher keine gibt und auch keine angekündigt ist, welche wäre es?
  3. Lieber Würfel-, Strategie-, Rollen- oder Kreativspiele?
  4. Stell Dir vor, es gäbe Mutanten, aber der Verteiler der Mutationen hätte einen echt fiesen Humor. Welche Superpower hättest Du, die Dich voll nerven würde?
  5. Wenn es voll in wäre, das zu tun – welches Popkultur-Zitat würdest Du Dir auf Deine Visitenkarte drucken lassen?

Wenn jetzt noch jemand gerne diese Fragen hätte – einfach nehmen und weiter verwerten.