„Wünsch Dir was, Blogger“ – Ein Wunsch ist eingegangen …

Ich habe mich mal der Initiative „Wünsch Dir was, Blogger“ von Greifenklaue angeschlossen, und mir etwas Rollenspielerisches gewünscht, habe aber keine Ahnung, wer meinen Wunsch erfüllen darf (lasse mich gerne überraschen).

Zufallsbegegnungen?!?

Dafür weiß ich, wem ich seinen Wunsch erfüllen darf: dem Jan (aka „De Malspöler“, Organisator der CONline). Er wünscht sich eine Begegnungszufallstabelle. Eine Zufallstabelle? Ausgerechnet! Das ist so genau das Ding, dass ich als alter Sandbox-Spieler eigentlich nie verwendet habe. Ich habe nie ausgewürfelt, ob meine Gruppe jetzt auf die orkische Söldnertruppe oder auf einen Schwarm Mücken trifft, und konnte auch nie den Reiz daran verstehen, wieso man als Spielleiter seine Story vom Zufall ins Gehege fuschen soll.

Wobei: Eines hatten diese Zufallstabellen dann doch für sich: Sie boten massig Inspiration. Ich bin da immer so vorgegangen, dass ich sie einmal gelesen habe und dann die Rosinen rausgepickt habe, die dann weggelassen und die leckeren anderen Bereiche genommen habe. Ich mag halt keine Rosinen!

Ich denke, ich werde die Zufallstabelle für Jan auch so konzipieren. Einen Haufen Ideen, aus denen er sich dann bedienen kann, wie es ihm gefällt. Und wenn jemand es traditionell haben möchte, schreibe ich halt noch irgendwelche zu erwürfelnden Zahlen an den Rand.

Die Herausforderung

Ach ja, seine konkrete Aufgabe finde ich übrigens sehr schön:

„Ein Liste an Zufallsbegegnungen in einer Mid- bis Low-Fantasy-Stadt, die in wirtschaftlich schlechten Zeiten ist und unter einem schnöseligen Adel leitet. Mindestens die Mehrzahl der Begegnungen sollte nicht kampfbezogen sein, sondern purer Fluff.“ (Wunsch von Jan)

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mir eher schwer fallen würde, die Mehrzahl der Begegnungen kampfbezogen zu machen … 😉

Die fertige Liste erscheint dann irgendwann in der Adventskalenderzeit hier im Blog, mindestens als PDF und vermutlich unter CC-Lizenz.

4 Gedanken zu „„Wünsch Dir was, Blogger“ – Ein Wunsch ist eingegangen …“

  1. „wieso man als Spielleiter seine Story vom Zufall ins Gehege fuschen soll.“ -> Das setzt ja voraus, dass eine Story schon steht – ich finde es reizvoll, wenn durch solche Zufälle eine neue Note und vielleicht auch eine neue Möglichkeiten.

    Ansonsten hast Du vollkommen recht, dass man sie auch schlicht zur Inspiration nutzen kann. 😉

    .pdf und CC ist ne gute Sache!

    Viel Spaß beim Umsetzen!

  2. Ich bin schon gespannt 🙂 Um ehrlich zu sein, bin ich auch kein Fan von Zufallsbegegnungen, aber hätte ich eine „eine Liste von Begegnungen“ geschrieben, dann wäre dasselbe bei heraus gekommen, irgendwer hätte nur noch Zahlen davor schreiben müssen, dass man es würfeln könnte. Ich werde sie wahrscheinlich auch nicht würfeln, aber so können es vielleicht mehr andere Leute verwenden. Die Vorgabe ist zwar etwas genau (ist für meine Kampagne), aber ich wette, das Ergebnis wird deutlich flexibler anwendbar sein (ohne, dass das jetzt eine „Wusncherweiterung“ sein soll).

  3. Die Zahlen, die vor der Tabelle stehen, sind ja nicht nur zum würfeln da: Sie enthalten auch noch die Information, wie wahrscheinlich eine Begegnung ist bzw. wie oft sie auftritt.

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