„Werwölfe von Düsterwald“-Film

Bei uns ist das Spiel als „Werwölfe von Düsterwald“ (Lui-même, 2001) wohl am bekanntesten, es gibt es aber auch bei anderen Verlagen mit anderen Namen und basiert auf einem Party-Spiel mit unbekannten Verfasser, das meist als „Mafia“ bezeichnet wird und ohne Sonderkartenregeln auskommt. Die Regeln: Eine Dorfgemeinschaft probiert zu ermitteln, wer unter ihrer Bevölkerung zu den Bösen gehört, diskutieren, erheben Anklage und bringen jeden Abend einen der ihren durch einen Mob zur Strecke. Umgekehrt agieren nachts im Geheimen die Bösen Mafia-Gangster oder Werwölfe und einigen sich darauf, einen der Bevölkerung umzubringen. Es gewinnt die Gruppe, die zuletzt noch teilweise übrig ist. Auf nahezu allen Cons, die ich besucht habe, gibt es irgendwann eine Gruppe Spieler, die dies begeistert stundenlang spielen.

Nun gibt es einen ersten Trailer für einen russischen Film, der das Spielprinzip 1:1 umsetzt:

Es ist nicht das erste Mal, dass das Spielprinzip einen Film inspiriert. Bereits 2005 in „Cry Wolf“ war ein ähnliches Spiel Grundlage für einen Horrorfilm und 2013 kommt sogar das Kartenblatt selbst in dem österreichischen Film „Das Werwolfspiel“ zum Einsatz. Aber es ist meines Wissens nach das erste Mal, dass das Spiel 1:1 als futuristische Reality-Show inszeniert wird.

Ein deutscher Filmstart ist bisher nicht bekannt.