#RPGaDAY2016 – Frage 3

Auf welchen Charakterspielmoment bist du am meisten stolz? (physische, soziale oder anderweitige Leistung)

Ich mag es, wenn Charaktere sich entwickeln und auch nicht von Anfang an bereits Helden sind. In einer neuen Dresden Files-Runde darf ich einen Vampir des Weißen Hofes spielen, und der versteckt hinter einer toughen Fassade einiges an gebrochenen Träumen. In einer seinen ersten Szenen hat er den vermeintlichen Mörder seiner Mutter gestellt – ein junges Mädchen, dass sich in einen wilden Tiger verwandeln konnte. Wo die anderen Charaktere sofort eine moralische Problematik erkannten, habe ich meinen Charakter in einer Mischung aus Trauer und Wut erstmal tatsächlich auf ein Kind einschlagen lassen. Etwas, dass ich selbst absolut verachte, und mit dem ich Gefahr lief, dass auch mein Charakter recht bald verbraucht sein würde.

Aber dadurch hatte ich nun die Chance, den Charakter zu wandeln und sich seinen Fehlern, wie auch seiner Trauer zu stellen – letztlich konnte er dem Kind sowohl vergeben als auch durch es Vergebung erfahren und hat damit ein sehr anderes Standing bei den anderen Charakteren gewinnen können. Dennoch bleibt er nach außen natürlich weiterhin erstmal ein Arschloch …

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