Fantastische Trailer und wann sie zu finden sind (#14)

Kingsman: The Golden Circle

Eggsy (Taron Egerton), der Unterschichten-Edelmann-Spion des ersten Films, ist wieder da – und überraschenderweise auch sein Mentor Harry Hart (Colin Firth), gerade rechtzeitig, bevor all ihre Geheimquartiere in die Luft fliegen. Und so geht die Geheimagenten-Comic-Verfilmung in einen zweiten Teil, freue mich bereits darauf.
Läuft voraussichtlich ab dem 28. September 2017 in unseren Kinos.

Wakefield (OV)

Bryan Cranston („Breaking Bad“) philosophiert über ein Leben ohne seine Figur in ihm: was wäre, wenn der erfolgreiche Anwalt einfach von heute auf morgen aus dem Leben seiner Frau (Jennifer Garner, „Alias“) spurlos verschwinden würde?

Ab Mai in den USA, ein deutscher Start ist bisher nicht bekannt.

American Assassin (OV)

Ich finde ja die Story von „Maze Runner“ ziemlich blöd, aber an dem Hauptdarsteller, Dylan O’Brien, lag es sicherlich nicht, der ist ziemlich gut. Jetzt darf er als Assassine für die CIA und unter Anleitung von Michael Keaton Terroristen jagen. Könnte was werden.

Startet am 14. September 2017 in unseren Kinos.

Cloak & Dagger (OV)

Die Schwämme der Marvel-Serien nimmt nicht ab – und solange dabei solche Meisterstücke wie „Legion“ herauskommen, macht gerne damit weiter! Nun also die erste Marvel-Mystik-Teenager-Schmachtserie auf Freeform, einem Disney-Sender, der sich speziell an ein Jugendpublikum wendet und in dem Bereich schon einige Serien etabliert hat. In Cloak & Dagger bekommen zwei Jugendliche Superkräfte, Tandy/Dagger (hellhäutig) kann Licht-Dolche aus ihrem Körper formen und damit heilen und Tyrone (dunkelhäutig) kann sich unter einem Schattenmantel verstecken durch ihn teleportieren und so ein Zeug. Beide sind natürlich auch noch miteinander auf mystische Art und Weise verbunden. Jupp, Jugendschmacht-Material. Und genau so cheesy ist auch dieser Trailer.

Cloak & Dagger laufen ab 2018 bei Freeform (US), ein deutscher Start ist noch nicht bekannt.

Ein Trip zum Vergessen – „The Runaround“ (Blu-ray-Kritik)

Martin (Emile Hirsch, „Into the Wild“) ist ein absoluter Looser-Typ, aber auf unbeholfene Art und Weise charmant. Kurzzeitig datet er Ginnie (Analeigh Tipton, „Crazy, Stupid, Love.“), versagt aber beim Kennenlernen ihres Vaters, dem aalglatten Geschäftsmann Mr. Gallo (J.K. Simmons, „Whiplash“), auf voller Linie. Monate nach ihrer Trennung taucht Mr. Gallo aber wieder auf der Türschwelle von Martin auf – er sucht dringend seine Tochter und kann sie auch telefonisch nicht erreichen. Ausgerechnet Martin soll ihn nun dabei helfen, sie zu finden. Jetzt. Sofort. Ohne Widerrede. Ein bemerkenswerter nächtlicher Trip durch L.A. beginnt, der bei Beiden zu unerwarteten Einsichten führt …

Um es gleich klar zu sagen: J.K. Simmons ist es allein, der den Film auf ein ganz anderes Level zu heben vermag. Unter einem Kiffer-Klamauk-trifft-auf-straighten-Business-Vater vermag er tatsächlich eine interessante Charaktertransformation darzustellen. Zwar bereitet das Drehbuch diese Transformation für beide Protagonisten vor, aber Emile Hirsch schafft es nicht, dies bei seinem Charakter Martin auf ähnliche Weise nachvollziehbar einzuführen. Simmons schafft hingegen mit Leichtigkeit dies durch viele kleine Nuancen darzustellen. Ehrlicherweise ist mir Hirsch seit „Into the Wild“ auch leider nicht mehr positiv aufgefallen gewesen …

Einer der seltenen, flüchtigen Einblicke in das Leben des Mr. Gallo ist die Begegnung einer Yoga-Trainerin und Kellnerin (Emile Hirsch, l., und J.K. Simmons, Foto: Ascot Elite Home Entertainment)

Der große Schwachpunkt des Films liegt aber nicht bei Hirsch, sondern bei der Story. Der Film will sich nicht entscheiden, ob er einfach nur eine liebenswerte Odd-Couple-Comedy sein möchte, oder etwas in Richtung „Hangover“ mit völlig überzeichneten Nebencharakteren veranstalten möchte. Das Ärgerliche ist, dass tatsächlich einiges verstecktes Potenzial in dem Film schlummert und man lieber mehr die beiden Hauptdarsteller bei ihrer Reise, als die überzeichneten und gleichermaßen langweiligen Nebencharaktere (darunter Sitcom-Zweitligastars wie Kristen Schaal, Shannon Woodward und Jon Daly) kennenlernen möchte. So mäandern die gerade mal 90 Minuten des Films irgendwo zwischen allen Ideen und würden ohne Simmons leider völlig versanden.

„The Runaround – Die Nachtschwärmer“ („All Nighter“, USA 2017)

Regie: Gavin Wiesen

Buch: Seth W. Owen

Darsteller: J.K. Simmons, Emile Hirsch

Extras: Film-Trailer

★★☆☆☆

„The Runaround – Die Nachtschwärmer“ erscheint am 21.04.2017 bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD und Blu-ray. Offenlegung: Ich habe die Blu-ray freundlicherweise als Rezensionsexemplar erhalten.

Fantastische Trailer und wann sie zu finden sind (#13)

Krypton (OV)

Die Serie ist schon ziemlich lange in der Entwicklung (in den Ausgespielt-Podcast-Nicht-nur-Rollenspiel-Nachrichten haben wir zuletzt 04/2016 darüber geredet), allmählich hatte ich fast nicht mehr daran geglaubt, dass sie die Vorproduktionshölle überleben würde, aber nun gibt es den ersten Trailer. Und ich bin erstmal etwas enttäuscht, was wir das, eine CW-Teenager-Serie im Weltraum in dem Superman-Mythos aus „Man of Steel“? Wobei – ich kann mir dann doch vorstellen, an allen drei wieder Interesse finden zu können.

Bisher ist auch noch immer unbekannt, ob es erstmal nur den Pilotfilm geben wird der bereits vor einem Jahr in Auftrag gegeben wurde, oder gleich die Serie in Auftrag gegeben wird. Vermutlich zur Wintersaison wird SyFy zumindest diesen in den USA senden.

Star Wars Rebels: Season 4 (OV)

Und noch ein Star Wars-Trailer: Ezra wird langsam aber sicher erwachsen und gleichzeitig eskaliert der Kampf der Rebellen gegen das Imperium immer weiter. But you can’t take the sky from me …

Ab Herbst laufen die neuen Episoden in den USA an. Über die Ausstrahlungen in Deutschland habe ich etwas den Überblick verloren, irgendwo zwischen Disney XD und dem Disney Channel laufen die aber, meine ich.

The Hitman’s Bodyguard (OV)

Eine Parodie auf einen 25 Jahre alten Schmachtfetzen? Allein Whitney Houstons Song im Trailer macht mehr als deutlich, worauf die Autoren hier zielen, aber dem professionellen „Bodyguard“ Ryan Reynolds einen Killer (Samuel Jackson) beschützen zu lassen, erzeugt eine so drastische Bild-Ton-Schere, dass man mindestens etwas grinsen muss. Aber kann solch ein Konzept wirklich einen kompletten Film tragen, oder ist das nicht eher etwas für einen Saturday Night Live-Sketch?

Ein Deutschland-Start ist noch unbekannt, in den USA startet der Film am 18. August 2017.

The Wizard of Lies (OV)

Robert De Niro hat in den letzten Jahren einigen Unfug bei seiner Rollenwahl betrieben („Dirty Grandpa“ – warum?), hier scheint das Urgestein aber wieder zum Drama zurückzukehren: Als Anlagebetrüger Bernie Madoff, der 2008 in die Schlagzeilen geriet als seine Machenschaften publik wurden.

Das Biopic zeigt HBO ab dem 20. Mai 2017 in den USA. Ein deutscher Start ist noch nicht bekannt.

Nicht mal mehr Plan B: „Lazer Team: Director’s Cut“ (Blu-ray-Kritik)

Vor Jahrzehnten haben im Geheimen Außerirdische Kontakt mit uns aufgenommen. Wir sollten für einen anstehenden Konflikt einen unserer besten Kämpfer ausbilden, der dann mit fortgeschrittener Technik, die sie uns noch senden würden, uns verteidigen soll. Doch dann wird diese Lieferung vom Kurs abgelenkt und ausgerechnet vier Dorftrottel finden diese – und bekommen nun eben die Superkräfte, die eigentlich für den Kämpfer geplant waren. Jetzt müssen notgedrungen diese vier als Lazer Team antreten – aber haben sie überhaupt eine Chance?

Sci-Fi-Comedy-Stoner-Superhelden

Das Genre der Sci-Fi-Comedy wird überraschend selten bedient – und auch überraschend selten gut (nennenswerte Ausnahmen sind bspw. „Galaxy Quest“, „Spaceballs“, „Paul“ und, natürlich, „Guardians of the Galaxy“). Dabei sollte doch gerade dieses Genre richtig gut gedeihen können (auch ohne Simon Pegg), aber bisher hat Hollywood hier bemerkenswert wenig investiert und Zutrauen in das Genre, was sicherlich auch daran liegt, dass in dem Bereich viel Trash produziert wird.

Strenggenommen ist „Lazer Team“ eine Mischung aus Sci-Fi mit Superhelden-Origin-Story und Stoner-Komödie. Das Rezept hier: Man nehme vier völlig verpeilte Versuchspersonen und gebe ihnen zufällig zugeteilte Superkräfte. Dann konfrontiere man diese Hillbillys mit einem strikt-durchorganisierten und an ihren verzweifelnden Militär und stecke sie in lachhafte Ganzkörperkondome. Schließlich hetze man alle zusammen in eine Alien-Arena, wo sie dann beweisen sollen, dass sie doch etwas erreichen können.

Das Resultat ist stellenweise durchaus ganz witzig. Man merkt, dass an vielen Stellen einiges Herzblut und liebevolle Ideen der Filmmacher in den Film geflossen ist. Diverse Anspielungen und Zitate auf und aus „Ghostbusters“ und „Star Wars“ eingeschlossen. Natürlich ist die Story nicht wirklich innovativ, aber das braucht man auch nicht immer, um sich zu amüsieren.

Adams (Alan Ritchson) Lebensziel wurde durch vier Chaoten zerstört, und jetzt darf er sie auch noch ausbilden (Foto: Rooster Teeth/Edel:Motion Film)

Dem Film fehlt aber naturgegeben jegliche Star-Power. Neben etlichen Youtube-„Sternchen“ aus dem Kreis der Rooster Teeth-Truppe (Darsteller Michael Jones – Zach in „Lazer Team“ – bspw. listet tatsächlich ein Youtube-D&D-Actual-Play als TV-Serie in seinen IMDb-Credits auf!) ist der bekannteste noch Alan Ritchson. Dieser durfte immerhin in ein paar TV-Serien („Smallville“, „Blue Mountain State“) bereits seinen gestählten Körper aalen  – und wurde immerhin konsequenterweise von den Filmmachern auch in eines dieser Ganzkörperkondomen von Kampfanzügen gesteckt.

Ein Youtube-/Crowdfunding-Hit, mit „Lazer Team 2“ in Produktion

Der Produktionshintergrund von „Lazer Team“ selbst ist äußerst bemerkenswert: Der Film ist der erste Langfilm eines Youtube-Kanals namens Rooster Teeth. Er wurde zum Teil crowd-finanziert (2,5 Mio. US-$) und ist dann in wenigen Kinos weltweit gestartet (die über „Cinema on Demand“ per Internetvotum ausgesucht wurden). Einen Monat später wurde er dann bei YouTube Red veröffentlicht, dem Premiumbereich von Youtube (den es in Deutschland immer noch nicht gibt).

Das Lazer-Team muss den Tag retten (Foto: Rooster Teeth/Edel:Motion Film)

Was etwas irritiert, ist, dass die Filmemacher eine Hintertür für ein mögliches Sequel eingebaut haben. Allerdings genauer genommen einen massiven Cliffhanger zum Schluss, der deutlich nach einer Fortsetzung schreit und das Publikum etwas unbefriedigt zurücklassen würde, wenn es eine solche nicht geben sollte. Doch Aufatmen: Im Gegensatz zu vielen anderen Low Budget-Filmen wird dieses Sequel tatsächlich produziert: Gerade (April 2017) laufen die Dreharbeiten für „Lazer Team 2“, das Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden soll.

„Lazer Team“ ist, wie gesagt, keine hohe Kinokunst, aber dafür ein unterhaltsamer, etwas überdrehter und letztlich ziemlich kultiger Film. Genau das, was eine Sci-Fi-Comedy sein sollte.

„Lazer Team“ (USA 2016)

Regie: Matt Hullum

Autor: Burnie Burns

Darsteller:Burnie Burns, Gavin Free, Michael Jones

Extras: Outtakes und Bloopers, Features über Design, Effekte und Orchesteraufnahmen

★★★☆☆

„Lazer Team“ erscheint am 14.04.2017 bei Edel:Motion Film auf DVD und Blu-ray. Offenlegung: Ich habe die DVD freundlicherweise als Rezensionsexemplar erhalten.

Und: bereits am 18.04.2017 wird der Film seine Free-TV-Premiere bei Tele 5 feiern!

Fantastische Trailer und wann sie zu finden sind (#12)

Star Wars: Die letzten Jedi

Ich bin ja sehr gespannt auf Rian Johnsons Debut als Star Wars-Regisseur, aber der Trailer zeigt typischerweise erstmal fast nur die typischen Star Wars Tropes frisch aufgewärmt: Ein, zwei Actionszenen, einiges Macht-Mystik-Geschwafel, ein paar hübsche Effekte und das war’s. Aber hey: Es ist ein Star Wars-Teaser, das muss wohl so.

Der achte Film der Trilogie kommt am 14. Dezember 2017 in unsere Kinos.

Enter the Warriors Gate (OV)

Computerspieler wird in sein Spiel gezogen und muss dort mitspielen. Diesmal nur leider ohne coole Neon-Effekte und einen Score von Daft Punk, sondern eher ein Remake von „The Forbidden Kingdom“ oder so, das in den durchgeknallten Köpfen von Luc Besson und Robert Mark Kamen („Das fünfte Element“) entstanden ist und von Matthias Hoene („Cockneys vs. Zombies“) inszeniert wurde.

Erscheint in den USA gleichzeitig zum Kinostart bereits On Demand am 5. Mai 2017, ein Start in Deutschland ist bisher nicht bekannt.

Sense 8 (Staffel 2, OmU)

Die erste Staffel brauchte einige Zeit, hat mich dann aber komplett in ihren Bann gezogen, jetzt kommt nach nahezu zwei Jahren Pause die zweite Staffel der weltumspannenden und Menschen-jeder-Art-feiernden Serie der Wachowski-Schwestern und J. Michael Straczynski. Versprochen wird uns eine wilde Jagd und letztlich Kampf zwischen dem Cluster und der Geheimorganisation BPO und Whispers (Terrance Mann), welche die Sensates unter ihre Kontrolle bringen will. Ich bin gespannt.

Ab 5. Mai 2017 auf Netflix.

Entscheidung eines Repräsentanten – „The King’s Choice“ (Blu-ray-Kritik)

Der 9. April 1940 war ein Wendepunkt in der skandinavischen Invasion der deutschen Wehrmacht. Erst invadierte Hitler erfolgreich das vollkommen überraschte Dänemark, am selben Tag sollte auch Norwegen eingenommen werden. Dort nimmt der von Rückenschmerzen geplagte König Haakon VII. (Jesper Christensen, „Casino Royale“) die Kapitulation seines Bruders, des dänischen Königs Christian X., schockiert entgegen.

Doch er hat nicht viel Zeit zu reagieren, denn unter dem, auch militärischen, Druck Deutschlands zerbröckelt die Regierung und der deutsche Botschafter Curt Bräuer (Karl Markovics, „Stockinger“) stellt dem aufs Land geflüchteten Haakon ein Ultimatum: Er soll den Strohmann Vidkun Quisling zum neuen Ministerpräsidenten Norwegens einsetzen und den militärischen Widerstand sofort aufgeben.

König Haakon VII. (Jesper Christensen) steht vor einer folgenschweren Entscheidung – während er fliehen muss (Foto: Pandastorm Pictures)

Battlestar Wackelkamera

Minutiös folgt der Film den Ereignissen dieser paar Tage und dokumentiert die Ereignisse. In einer Mischung aus Kammerspiel und Schlachtengemälde zeigt Regisseur Erik Poppe („Hawaii, Oslo“) die Tage aus der Sicht mehrerer Protagonisten, neben dem König und seiner Familie, auch aus der Sicht des alten Oberst Birger Eriksen (Erik Hivju), der den Oslofjord verteidigte aber auch aus der des jungen Soldaten Menig Fredrik Seeberg (Arthur Hakalahti), der bei den Kämpfen verletzt werden sollte. Dabei ist sowohl die Ausstattung als auch die Inszenierung und letztlich auch ein gelungener Score positiv hervorzuheben – die dokumentarisch mitlaufende Handkamera, welche die Szenerie einen dokumentarischen Touch geben soll, leider nicht so sehr, zumal diese Unruhe dem Film tatsächlich keinerlei Authentizität beifügt und in seinen schlimmsten Momenten an die Wackelkamera der „Battlestar Galactica“-TV-Serie erinnert.

Die Entscheidung muss getroffen werden (Foto: Pandastorm Pictures)

„The King’s Choice“ beeindruckt aber ebenso durch seinen Fokus auf moralische Fragen, Dilemmata und letztlich den Weg zu den Entscheidungen, welche die Demokratie und Monarchie Norwegens nachhaltig geprägt haben. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass bereits damals Norwegens König lediglich repräsentative Befugnisse hatte und sogar vom Volk selbst auf seinen eigenen Wunsch hin gewählt worden war.

„The King’s Choice: Angriff auf Norwegen“ („Kongens nei“, N 2016)

Regie: Erik Poppe

Buch: Harald Rosenløw-Eeg, Jan Trygve Røyneland

Darsteller: Jesper Christensen, Anders Baasmo Christiansen, Karl Markovics

Score:Gelungener Score von Johan Söderqvist, teilweise arg beklemmend und in seinen besten Momenten positiv an Hans Zimmer erinnernd.

Extras: Nur der Trailer

★★★★

„The King’s Choice: Angriff auf Norwegen“ erscheint am 14.04.2017 bei Pandastorm Pictures auf DVD und Blu-ray. Offenlegung: Ich habe die Blu-ray freundlicherweise als Rezensionsexemplar erhalten.

Fantastische Trailer und wann sie zu finden sind (#11)

Thor: Ragnarok (OV)

Sicher, die Guardians kommen in 17 Tagen bereits ins Kino, aber ich freue mich wirklich auf diesen Thor-Film, allein wegen der Regie von Taika Waititi. Und nach diesem ersten Teaser bekomme ich dieses breite Grinsen gerade nicht mehr aus meinem Gesicht …

Geplanter Kinostart: 26. Oktober 2017.

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Apropos Guardians: Ich bin immer noch zuversichtlich, dass auch der zweite Film Spaß bringen wird, aber irgendwie klemmt dieser letzte Trailer etwas bei mir, bei Euch auch?

Start: 27. April 2017.

Fantastische Trailer und wann sie zu finden sind (#10)

Game of Thrones (OV, aber ohne Worte)

Einiger der derzeitigen Machtinhaber der Serie laufen durch dunkle Gänge in Winterfell, Königsmund und Drachenstein. Es fehlen nur die Intriganten im Hintergrund, oder? Aber: Natürlich hat der gewohnt großartige Analyse-Youtube-Channel von Alt-Shift-X ihn bereits ausführlich seziert (OV):

Die Staffel 7 kommt im Juli. Denn da hat man ja bekanntlicherweise die besten winterlichen Gefühle.

Steven Kings Es

Sicher, diese Verfilmung muss sich mit der Miniserie aus den 90er Jahren und vor allen mit Tim Currys Pennywise messen, aber: Das schafft der Trailer schon sehr gut, tolles 80er-Jahre-Feeling (Dias!) und auch Bill Skarsgårds Pennywise gefällt mir spontan. Könnte wirklich was werden!

Derzeitiger Starttermin: 21. September 2017

Die Mumie

Schon der erste Trailer hatte mich nicht sonderlich überzeugt, auch dieser erinnert mich leider mehr an den üblen Suicide Squad-Streifen vom letzten Jahr als an die gute alte Mumie von 1932 oder die immerhin noch unterhaltsamen Spaßauflagen von 1999ff. mit Brandon Fraser und Rachel Weisz.

Ab 8. Juni 2017 wird der Film bei uns bandagiert.

The Book of Henry (OV)

Naomi Watts („St. Vincent“) in einem ungewöhnlichen Film über ein hochbegabtes Kind (Jaeden Lieberher, „Midnight Special“), dass mit seiner Mutter zusammen das Nachbarskind vor dem gewalttätigen Stiefvater (Dean Norris, „Breaking Bad“) durch einen komplexen Plan retten will. Der Trailer überrascht mich positiv bisher.

Ein Deutscher Start ist noch nicht bekannt.

American Gods

Und noch einmal nachgereicht: Amazon hat die deutsche Version des Trailers zur Neil Gaiman-TV-Serie bereitgestellt. Freue mich nach wie vor tierisch darauf.

Ab Anfang Mai bei Amazon Prime.

Wiederbelebungsversuche eines Timelords – DVD-Kritik: „Doctor Who: Der Film“

Ein letzter Wunsch des Masters war es, dass seine sterblichen berreste nach Gallifrey gebracht werden, was ausgerechnet sein Erzfeind, der Doktor (Sylvester McCoy), erledigen soll. Doch bei dem Transport mit der TARDIS geht etwas schief, sie muss kurz vor der Jahrtausendwende in San Francisco notlanden, wobei auch die Urne zerbricht und die Entitt des Masters fliehen kann. Whrend der Doktor (nun Paul McGann) regenerieren muss und dabei eine Amnesie erleidet, gelingt es auch dem Master einen neuen Krper zu erringen und der alte Konflikt zwischen beiden keimt neu auf

Der achte Doktor darf antreten

Als 1989 die dritte Staffel mit dem siebten Doktor zu Ende ging, war es der Willen der BBC, auch damit die langlebige Serie nach 26 Jahren zu beenden. Sieben Jahre spter startete aber bereits ein Versuch, die Serie wiederzubeleben, diesmal allerdings vom US-Fernsehsender FOX, der die Serie fr ein US-Publikum umstricken wollte und erstmal einen Backdoor-Pilot produzieren lie. Daher lief diese Episode tatschlich auch zuerst in Nordamerika, bevor sie zwei Wochen spter auf der BBC ausgestrahlt wurde.

Dieser Film ist offiziell in dem Canon von Doctor Who aufgenommen worden, Paul McGann bekam als einziger Doktor also nur einen einzigen Fernsehauftritt, bis er zum 50. Jubilum 2013 in einer Miniepisode erneut auftreten durfte um die Lcke zu seinem Nachfolger schlieen zu knnen.

Cheesige 90er-Jahre

Paul McGann als achter Doktor in Doctor Who: Der FIlm (Foto: Pandastorm/BBC Worldwide)

Der Film selbst ist typisch 90er-Jahre und deutlich auf hnlichem Niveau produziert wie andere Genre-Serien der Zeit. Das fllt sowohl positiv auf der Vorspann beispielsweise ist deutlich bei Star Trek TNG angelehnt, hat eine wirklich schmissige Version der Vorspannmusik und fr die Zeit ziemlich gute Effekte zu bieten aber auch negativ: Der Kugelhagel, der am Anfang der Folge von einer Straengang ausgeht ist nur fr die Dramatik da, genauso wie die OP im Ballkleid die Serie nimmt sich da selbst nicht ernst und wird extrem cheesy. Auch die Studio-Sets sind typisch amerikanisch, besonders das Tardis-Set ist extrem verspielt aber immerhin liebevoll umgesetzt.

Doch viel problematischer ist dieser Wust von Story, der in dem Film serviert wird. Der Master kann pltzlich auch nach seinem Tod als parasitres Lebewesen pltzlich andere bernehmen und macht mit dem Auge der Harmonie einigen Schindluder und schlielich muss der Doktor handgreiflich werden um den Master zu besiegen. Das passt alles hinten und vorne nicht wirklich mit dem Rest der Serie zusammen.

Der flamboyante Master (Eric Roberts, (Foto: Pandastorm Pictures/BBC Worldwide)

Ein Erfolg war diesem Wiederbelebungsversuch (der passenderweise in der Serie durch die Nutzung eines Frankenstein-Filmausschnitts angespielt wird) aber nicht zuteil. In den USA wollten sogar weniger Zuschauer (5,6 Mio.) den Film schauten als in Grobritannien (9 Mio.). Auch wenn es eigentlich ein Erfolg fr die BBC war, zog sich FOX aus dem Projekt zurck, und die BBC wollte nicht weitermachen. Erst neun Jahre spter kam sie dann wieder mit groem Erfolg zurck ins Fernsehen

Liebevolle Edition

In Deutschland lief dieser Film bisher nicht, Pandastorm Pictures hat ihn aber abermals, wie all die Verffentlichungen zu Doctor Who bisher, wundervoll liebevoll umgesetzt und sogar erstmals synchronisieren lassen. Neben der neuen deutschen und natrlich der Original-Tonspur, findet man in der aber auch zwei Kommentarspuren und sogar eine Spur, auf der nur der Score isoliert ist, vier Stcke aus dem Score auch noch einmal zum separaten Anhren, und daneben noch umfangreiches Bonusmaterial, darunter sogar Die Nacht des Doktors, den oben genannten Kurzfilm in dem Paul McGann abermals in die Rolle des Doktors schlpfen durfte. Abermals eine wirklich klasse Leistung, bei der deutsche Fans gegenberder UK-Verffentlichung nichts missen mssen.

Doctor Who: Der Film (Doctor Who: The Movie, US 1996)

Regie: Geoffrey Sax

Drehbuch:Matthew Jacobs

Darsteller:Paul McGann, Eric Roberts, Daphne Ashbrook, Sylvester McCoy

Extras: Umfangreiches Booklet mit Hintergrundinfos, Kommentarspuren, isolierte Musikspur, mehrere Featurettes und Behind-the-Scenes, Kurzfilm: Die Nacht des Doktors

★★★☆☆

(Die Ausstattung hat wieder fnf Sterne verdient!)

Doctor Who: Der Film erscheint am 31.03.2017 bei Pandastormauf DVD und Blu-ray. Offenlegung: Ich habe die DVDfreundlicherweise als Rezensionsexemplar erhalten.

 

Fantastische Trailer und wann sie zu finden sind (#9)

Valerian – Die Stadt der tausend Planeten

Freue mich immer noch auf diese bunte Space Opera von Luc Besson und hoffe, dass er an der Weirdness vom Fünften Element anknüpfen vermag. Der Trailer weckt jedenfalls einige Hoffnung, wobei ich die Comicvorlage nicht kenne, sie gilt aber wohl als ein Klassiker des französischen Comics.

Kinostart für Valerian ist der 20. Juli 2017.

Spider-Man: Homecoming

Ich habe jeden Spider-Man-Film im Kino gesehen und werde auch diesen schauen. Nur auf diesen habe ich tatsächlich richtig Bock, auch der Trailer macht wieder alles richtig! 🙂

Ab 13. Juli 2017 schwingt er sich durch unsere Kinos.