Fantastischer Fan-Kurzfilm: „The Witcher“

Bereits in „Darth Maul Apprentice“ zeigte der Cosplayer/Stuntman Ben aka Maul-Cosplay sein Kampfchoreografie-Können unter ikonischer Maske. Jetzt probiert er sich als „Witcher“ aus dem Universum der Computerrollenspiele von CD Project Red in einer ebenfalls guten Choreografie ohne großer Story.

Dabei fällt mir ein, dass es um das angekündigte „The Witcher“ Pen-&-Paper-Rollenspiel etwas ruhig geworden ist in letzter Zeit. Es wird daran aber immer noch durch R. Talsorian Games gearbeitet, sie lassen sich aber wohl etwas mehr Zeit.

(Video via Teilzeithelden)

Fantastischer Rollenspiel-Kurzfilm: „Numenéra: Strand“

Monte Cook hat zu seinem Entdecker-Rollenspiel in Ferner Zukunft einen Kurzfilm zusammen mit Joan Manuel Urquiaga Valdes inszeniert. „Numenéra: Strand“ gibt einen guten Eindruck über das faszinierende Setting, in der längst-vergessene Relikte in den primitiven Augen der Bewohner der Welt zu Magie werden und ist mit wirklich guten Computereffekten inszeniert.

Wie sich „Numenéra“ spielt zeigen wir übrigens gerade drüben bei einem Let’s Play-Podcast bei Ausgespielt

Fantastischer Star Wars-Kurzfilm: Han Solo: A Smuggler’s Trade

Auf welch professionelles Niveau Fanfilme mittlerweile angekommen sind, sieht man immer wieder – und dieser Soloauftritt von Han Solo ist wirklich großartig inszeniert und gespielt – Jamie Costa ist tatsächlich eine gelungene Besetzung für Han (hoffen wir auf ähnlich gutes von Alden Ehrenreich 2018) und auch mit dem auf Böse- und Wichte spezialisierte Doug Jones („Hellboy“, demnächst: „Star Trek: Discovery“) spielt herrlich überzogen schleimig.

Fantastischer Kurzfilm: „Borrowed Time“

Am Rande eines Canyons sinniert ein Sheriff über seinen Vater und dessen Taschenuhr, die dieser ihm schenkte, bevor sie von Banditen verfolgt wurden.

Ein wunderbar pointierter Film, der ohne viele Worte auskommt und dennoch eine unheimliche emotionale Wucht pointiert umsetzt. Absolut sehenswert, wie so vieles, was rund um Pixar entsteht …

Regie: Andrew Coats & Lou Hamou-Lhadj (beide arbeiteten für Pixar-Filme), produziert von Amanda Deering Jones, Musik vom zweifachen Oscar-Gewinner Gustavo Santaolalla (gewann für Babel und Brokeback Mountain).

Nachtrag: Die Macher haben (nachträglich) bekanntgegeben, dass sie ihren Film nur zwei Wochen online stellen wollten und ihn wieder gelöscht haben. Er soll irgendwann später nochmal online gehen. Hier der Teaser zum Film.

„Harmonquest“ – animierte Pathfinder-Actual-Play-Comedy

Dan Harmon war Macher der großartigen Comedy-Serie „Community“ (jedenfalls des größten Teils davon) sowie erschuf die Zeichentrickserie „Rick & Morty“. Er hat bereits in „Community“ gezeigt, dass er ein Fan von Pen-&-Paper-Rollenspiel ist und nun nahm er ein „Actual Play“ mit Bekannten und Freunden aus der Comedyszene live vor Publikum auf.

Der besondere Kniff: Alle Intime-Szenen sind zeichentrickanimiert. Die Pilotfolge ist frei auf Youtube anschaubar und ein herrlicher Spaß:

Neun weitere Episoden sind exklusiv über das Streamingportal Seeso von NBC gegen Bezahlung anschaubar, und leider auch nur in den USA. Über internationale Rechte ist leider bisher noch nichts bekannt.

Fantastischer Kurzfilm über Augmentierte Realität und Punktesammeln: „Hyper-Reality“

„Haben Sie ihre Sammel-Karte dabei?“ – Seit über 16 Jahren existiert auch in Deutschland ein System, das unseren Spieltrieb ausnutzt und für minimale Rabatte unser Einkaufsverhalten überwacht und zu steuern versucht. Das ist real.

Auch real: Apps auf dem Handy, die uns zum „Einchecken“ motivieren (wieder ein Spieltrieb-Mechanismus) und uns im Alltag „begleiten“. Noch nicht real: Das Okkular-Implantat, mit dem eine virtuelle Ebene über unsere Realität drübergelegt wird. Aber das wird kommen, erste Brillen-Prototypen gibt es bereits seit Jahren.

Beides kombiniert kann aber zum Alptraum werden, auf jedem Fall, wenn es keinen Werbe-Blocker gibt: „Hyper-Reality“ von Keiichi Matsuda ist abermals ein über Kickstarter finanzierter Kurzfilm, der nach erfolgreicher Finanzierung noch gute zweieinhalb Jahre brauchte, um verwirklicht zu werden.

Fantastischer Kurzfilm: „Ma’agalim“

Ich weiß gar nicht genau, warum mich diese wunderschöne Animation und Melancholie so sehr anspricht. Eigentlich ist es ein Musikvideo zu einem Stück von der israelischen Band Jane Bordeaux, die Country/Folk-Musik mit hebräischen Texten kombiniert. Dazu die Animation einer großen Spielhallen-Spieluhr. Sehr einfach und doch irgendwie bezaubernd.

Fantastischer Kurzfilm: „Code 8“

„District 9“-Vibe mit Superkräften

Nachdem vor allen Teile der verarmten Bevölkerungsschichten Superkräfte entwickelten, musste das Establishment entsprechend mit Dronen und Technik aufrüsten. Als der junge Elektriker und Familienvater Taylor aus den Slums eine versprochene Bezahlung nicht bekommt, schlägt er aus Frust eine Autoscheibe ein … und wird so zum Ziel des Überwachungsstaats.

Schauspieler Robbie Amell (bekannt aus „The Flash“, „Tomorrow People“ aber auch der aktuellen „Akte X“-Staffel) möchte zusammen mit seinem Cousin Stephen Amell („Arrow“) aus diesem Kurzfilm ein Langfilmkonzept bauen und sucht dafür Unterstützung via IndieGoGo.