Ein SPIELbericht

Sonnabend früh, 5:45 Uhr. Mein Wecker klingelt zu einer absolut unbequemen Uhrzeit. Duschen, Bad, schnell noch E-Mails checken, dann ab zum Treffpunkt um 7:00 Uhr mit Martin. Knappe drei Stunden später dann vor der Grugahalle geparkt und ab ins Gedränge. Ab 16:00 Uhr dann Rückfahrt, Stau, zwischendurch ein Subway-Besuch, nochmal stockender Verkehr, gegen 20:00 Uhr Martin wieder am Penderparkplatz abliefern, nach Hause fahren, etwas nach 21:30 Uhr ins Bett fallen.

Ja, allein die An- und Abreise zur SPIEL ist Anstrengung pur, wenn man nicht gerade im Ruhrgebiet wohnt. Dennoch lohnt es sich, allein schon um das eine oder andere Schnäppchen zu machen. 🙂

Dieses Jahr starteten wir gleich in der Fantasy-Halle 6, genauer gesagt am Gemeinschaftsstand der Forge und dem Projekt Odyssee, schließlich kannten wir einige der Booth Monkeys dort persönlich. Und die durften dann auch gleich für uns tanzen. Mir als SciFi-Fan stellten sie erstmal das auf d20-System basierte Dawning Star vor. Prinzipiell ein netter Ansatz, SciFi im d20 System darzustellen, aber prinzipiell nix so Neues. Aber wer ein Firefly ähnliches Setting mit d20 Regeln spielen möchte, wird sicherlich etwas damit anfangen können. Dann wurde mir noch schnell Universalis vorgestellt und das letzte Exemplar von diesem universellen und spielleiterlosen Systems verkauft. Zusammen mit My Life With Master und der Shab-al-Hiri Roach (inkl. Gummi-Schabe) wurde ich dann auch schon schnell 53,– Euro ärmer.

AERA Gemälde von Tobias Mannewitz
Im Anschluss machte ich mich dann alleine auf dem weiteren Weg. Wie letztes Jahr auf der SPIEL und auf diversen anderen Conventions habe ich mit Christian Fricke am Sighpress-Stand über sein lang verzögertes Projekt AERA unterhalten. Abermals konnte man Tobis grandiose Zeichnungen und Ölgemälde bestaunen und es gibt endlich mal gute Nachrichten: Es fehlen nur noch wenige Zeichnungen, sowie das Lektorat und Layout von einigen Seiten, dann sollte das Ganze im ersten Quartal 2007 doch tatsächlich für unter 40,– Euro auf den deutschen Rollenspielmarkt endlich ankommen. Zwar nicht komplett vollfarbig, aber immerhin im Abwechselnden Druck 2 Seiten Farbe 2 Seiten s/w, so dass letztlich die grandiosen Gemälde von Tobi (erwähnte ich schon, wie grandios die sind?) voll zur Geltung kommen werden. Bis dahin werden nach langen Pausen noch ein paar Previews wieder im Internet erscheinen. Auch das andere interessante kommende Projekt deutscher Rollenspielautoren, Opus Anima, ist etwas weiter gereift, wird aber wohl erst 2008 entgültig in den Druck gehen. Sehr elegant mit Zylinderhüten präsentierte das Team ihre Fortschritte und versprachen für Montag abends / Dienstag früh ein weiteres Update auf ihrer Internetseite.

Befremdlich erscheint die Idee des ADRVs, die KOOP wieder zu beleben. Die KOOP war einst die größte Spielpartnervermittlung im Rollenspielbereich und auch Edieh.de nutzte eine Zeitlang dies im Partnerprogramm. Dann wurde die KOOP plötzlich eingestellt, kurz unter Rollenspiel-Service.de von Privat ausgelagert um dann plötztlich zu verschwinden. Jetzt hat der ADRV sie wieder aus der Versenkung geholt, aber nur bis Ende des Jahres: Ab dann wird die KOOP nur noch für Mitglieder des ADRV oder Envoyer-Abonutzer frei nutzbar bleiben, da sie ansonsten nicht weiter finanzierbar wäre. Meine Meinung: Bei heutigen günstigen Mietkosten von Servern ist dieser Schritt kaum direkt nachvollziehbar. Dem ADRV würde es sicherlich besser zu Gesicht stehen, wenn sie ein solches Service-Projekt gegenüber der Öffentlichkeit als kostenloses Promo-Instrument einsetzen würden (meinetwegen auch mit Anzeigen). Und da es mittlerweile mit der Spielerzentrale ein mindestens ebenbürtiges Projekt gibt, ist es letztlich ein arger Schritt nach hinten.

Mega HeckmeckDas Hauptstandbein der SPIEL sind aber nach wie vor die Brettspiele, entsprechend umfangreich waren die Stände der großen und kleinen Verlage. Die Branche ist dort schon sehr spannend, so dass ein Verlag wie Huch&Friends nach seinem Messeeinstand letztes Jahr dieses Jahr einen schon deutlich größeren Stand aufwart (immerhin hatten sie zwischendurch einige Preise gewonnen und offenbar entsprechend umgesetzt). Immer mehr scheint es auch den Trend zu geben, dass auf der SPIEL in einem Jahr Spiele von einem Kleinverlag vorgestellt werden und ein Jahr später als „Neuheit“ von einem großen Verlag aufgekauft und neu herausgegeben werden. Aber so profitieren letztlich alle irgendwie und auch kleine Verlage haben die Chance, ein Spiel des Jahres oder einen Deutschen Spielpreis mengenmäßig zu verkraften.

Wie immer war das Gedränge extrem und man hatte kaum eine Chance, sich an einem Spieltisch zu setzen und mal ein Spiel auch auszuprobieren. Dennoch konnte ich das eine oder andere Spiel zu mindestens vorgespielt bekommen und entsprechend groß war meine Ausbeute: Kabale und Hiebe, Taluva, Gheos, Ausgerechnet Uppsala, Early Americans Chrononauts, Attribut Boosterpack, sowie Arche Extra Mix. Besonders Kabale und Hiebe erscheint mir dabei als sehr interessant und wurde mir auch durchgehend empfohlen, Taluva hingegen habe ich lediglich wegen Verlag (Hans im Glück) und Autoren (Marcel-André Casasola Merkle) gekauft, mir wurde es nicht besonders empfohlen und es erschien mir auch auf den ersten Blick hin etwas, nun ja, herkömmlich. Gheos wurde mir als kleiner Geheimtipp empfohlen (quasi ein Carcassonne mit Dreiecken und Austauschen), die anderen vier sind alles Ableger/Fortsetzungen von schon sehr erfolgreichen und tollen Spielen.

Soweit erstmal mein erster Messeeindruck, es gibt demnächst also vieles auf Spieleabenden etc. auszuprobieren. Allein deswegen ist es doch lohnend, nach Essen zu fahren …

Podcasts zur SPIEL

Stefan Franks ist bereits heute über die gerade gestartete SPIEL gewandert und hat diverse Stimmen von der Messe eingefangen. Herausgekommen sind bisher drei Podcasts, davon gleich zwei für sein bereits bekanntes RPG-Radio und einen für seinen frisch gegründetem Pöppelpod, einem Podcast für Brettspiele.

Seine beiden RPG-Podcasts zur SPIEL sind allerdings nach meinem Geschmack irgendwie etwas sehr (Sammel-)Karten- und Miniaturen-lastig; Pen and Paper-Spieler werden nicht sehr viel Neues herausfischen können (ihm fehlten aber auch bisher ein paar Stände wie der von Sighpress, Vortex, Games-Inn, Nackter Stahl, LodlanD und Projekt Odyssee). Aber er ist ja noch ein paar Tage unterwegs und wird auch im Nachhinein der Messe seine Podcasts mit Interviews der Messe bestücken.

Ich werde erst am Sonnabend die Messe besuchen, mein kleiner Neuheitenbericht kommt dann irgendwann am Sonntag.

Caylus gewinnt den Deutschen Spielepreis 2006

CaylusWilliam Attia hat den Publikumspreis Deutscher Spielepreis 2006 für sein herausragendes, aber sehr komplexes Spiel Caylus (gesprochen: „Kie-lüss“) gewonnen. Bei Caylus versuchen 2–5 Spieler eine mittelalterliche Stadt mit diversen Gebäuden ins Land auszudehnen, dabei müssen sie aber auch Günste des Königs einheimsen den Vogt bestechen, am Rande ein kleines Ritterturnier durchführen, die Arbeiter durch die Gaststätte bei Laune behalten und vieles weiteres mehr. Alles gleichzeitig ist dabei nicht möglich, daher ist man ständig bemüht, die richtige Balance zu finden und viele Strategien können letztlich zum Sieg führen.

Caylus kann bereits seit Monaten auch kostenlos online in der Brettspielwelt gespielt werden. Für den noch recht jungen Verlag HUCH! & friends, der das Spiel von Ystari verlegt ist es jeweils der erste Spielepreis. Für Caylus gewannen sie jedoch bereits schon vor kurzer Zeit den „Sonderpreis für komplexe Spiele“ der „Spiel des Jahres“-Jury.

Spiel der Spiele 2006: Tal der Abenteuer

Spiel der Spiele Logo, Wiener Spiele AkademieDer österreichische Spielepreis der Wiener Spiele Akademie „Spiel der Spiele“ wurde soeben an Rainer Knizias Spiel Tal der Abenteuer vergeben. Das bemerkenswerte daran: Das Spiel erscheint im Parker Verlag. Ja, richtig gehört: Parker wird wieder Autorenspiele verlegen, nachdem sie jahrelang lediglich ihre alten, eingestaubten Produktlinien in immer neuen Reinkarnationen weitergepflegt hatten (Monopoly, Trivial Pursuit, Risiko, etc.).

Traditionell gibt es aber noch diverse weitere Auszeichnungen: „Spiele Hits mit Freunden“ wurde an Kleopatra und die Baumeister (Days of Wonder), Um Krone und Kragen (Amigo) und das Spiel des Jahres 2006 Thurn und Taxis. „Spiele Hits für Viele“ an Cranium Hullabaloo (Jumbo) und Pow Wow (Ravensburger). „Spiele Hits für Zwei“ an Hive (Huch & Friends). „Spiele Hits für Familien“ an Just 4 Fun (Kosmos), Nacht der Magier (Drei Magier Spiele) Packeis am Pol (Phalanx Games) sowie Pecunia non olet (Goldsieber). Und letztlich die „Spiele Hits für Kinder“ an Piratissimo (Selecta), Ramba Samba (Zoch) sowie Zoff im Hühnerhof (Haba).

Spiel des Jahres 2006: Thurn und Taxis

Spiel des Jahres 2006Es kam, wie wir es alle erwartet haben. Bei dem diesjährigen Spiel des Jahres gab es keine Überraschung: Thurn und Taxis gewinnt den prestigeträchtigen Preis, was den Verlag Hans im Glück nach dem großen Erfolg von Carcassonne 2001, El Grande 1996, Manhattan 1994 (übrigens auch vom Co-Autoren des diesjährigen Spiels, Andreas Seyfarth) sowie Drunter und Drüber 1991 den fünften roten Pöppel beschert (und damit langsam aber sicher zu Ravensburger mit 6 großen Pöppeln aufrücken).

Thurn und TaxisDas Spiel hat es aber auch verdient, nicht nur für die geniale Vermarktungsstrategie mit fürstlichen Beistand durch die ebenso benannte Fürstin, deren Postkutschen erprobte Familie als Namenspatin bereitstand, sondern auch durch eine ordentliche Spielbalance (bei der ich dennoch seltsamerweise immer Baiern ausspare) und eine sehr ansprechende Aufmachung (die man von Hans im Glück allerdings, mit wenigen Ausrutschern, auch gewohnt ist).

Bei den Kinderspielen gewann jedoch nicht wie vielfach erwartet das innovative Spiel Nacht der Magier (Jens Peter Schliemann und Kirsten Becker, Drei Magier Spiele), sondern Der schwarze Pirat (Guido Hoffmann, HABA).

Thurn und Taxis kann übrigens schon seit einigen Monaten kostenlos in der Brettspielwelt online gespielt werden.

Awards

Die Gewinner der 32. Origins Awards wurden nun bekanntgegeben. Da es neben dem Kritikerpreis auch ein Publikumspreis gibt gibt es in vielen Kategorien auch je 2 Gewinner. So gewann in der Kategorie des besten Rollenspiels Artesia den Kritikerpreis, während das Serenity RPG den Publikumspreis Gamer’s Choice in dieser Kategorie gewann. Beides nach meinem Empfinden recht gute Preisträger, da sie wirklich neue Systeme sind (ok, keines hat das Rad neu erfunden, aber keines von ihnen ist eine weitere Abänderung vom d20-System). Noch am Rande erwähnt: Bei den Brettspielen gewann das hierzulande noch so gut wie unbekannte Parthenon den Kritikerpreis (obwohl in der aktuellen Spielbox tatsächlich eine Rezi dazu ist, muss ich bei Zeiten mal lesen), den Publikumspreis räumte das Kooperationsspiel Schatten über Camelot ab.

Vor etwas über einer Woche wurde der Deutsche Rollenspiele Preis DRSP im Internet bekannt gegeben (in der Rekordzeit von sechs Monaten ausgewertet). Dort sieht man allerdings nur alte Bekannte auf allen Rängen wieder und bekam so innovative Informationen, dass Das Schwarze Auge das beliebteste Rollenspiel in Deutschland ist (ach!) und bei solchen Umfragen gerade mal 10% Frauen teilnehmen. Aber der DRSP will ja nach eigener Aussage auch eher die Verlage selbst als Zielgruppe erreichen und mutierte deshalb wohl eher zu einem Marketingfragebogen.

Im Mutterland des Marketings der Awards, den USA, gab es dann auch Ende der Woche die Emmy-Nominierungen. Die Emmys sind soetwas wie der Oscar für TV-Serien, nur mit dem Nachteil, dass dabei jedes Jahr die gleichen Verdächtigen gewinnen. Daher hat man sich nun dieses Jahr extra etwas Neues einfallen lassen, und ein neues Voting-System eingeführt. Von vielen als Lauren Graham-Methode getauft, die in den vergangenen Jahren bereits immer bei den Nominierungen leer ausging, trotz solider bis hervorragenden Leistungen in den Gilmore Girls. Doch, die Überraschung: Trotz dieser neuen, innovativen Methoden, findet man nur altherbekanntes nominiert, weder Battlestar Galactica, noch Veronica Mars noch Lauren Graham wurden nominiert, selbst Lost ging dieses Jahr in den Hauptkategorien leer aus.

Bleibt also die Frage: Was soll ein Award erreichen? Für die Verlage und Produzenten sicherlich vor allem Prestige, mit dem sie werben können. Ein Spiel des Jahres beispielsweise verkauft sich alleine wegen des roten Pöppels sehr viel besser (die Bekanntgabe von Thurn und Taxis dem diesjährigen Sieger findet übrigens in knapp einer Woche statt). Für die Konsumenten jedoch sollte ein Preis zweierlei machen: Einmal soll er Fans bestätigen, dass sie nicht alleine hinter einer Serie oder einem Spiel stehen. Zum anderen aber soll er ein wenig auch auf interessante Neuerscheinungen aufmerksam machen, d.h. nicht oder nicht nur immer die großen Hunde mit Knochen versorgen. Und genau das vermisse ich beim Deutschen Rollenspielpreis. Doch eine einfache Lösung durch Änderung von Wahlverfahren für Publikumspreise scheint es nicht zu geben, wie die Emmys gerade eindrucksvoll beweisen …

Ist dann der Umkehrschluß, dass wir daher vielleicht einen Kritikerpreis für Deutsche Rollenspiele brauchen?

Abstimmung zum Deutschen Spiele Preis gestartet

Der Deutsche Spiele Preis ist immer der kleinere Spielepreis neben dem Jurypreis Spiel des Jahres. Dennoch besitzt er unter Vielspielern eine viel größere Bedeutung, da er im Gegensatz zum großen Bruder ein Publikumspreis ist und nach Kritikermeinung weniger auf den Massenmarkt zielt und durchaus Spiele auszeichnet, welche auch hohen strategischen Anspruch stellen …

Deutscher Spielepreis für Louis XIV

Die Abstimmung für den Deutschen Spielepreis 2005, der im Gegensatz zum Preis Spiel des Jahres kein Jurypreis ist, sondern in diesem Jahr bereits von fast 2000 Spieleenthusiasten gewählt worden ist, ist abgeschlossen und der Gewinner wurde nun bekanntgegeben:

„Louis XIV“ von Rüdiger Dorn (Alea) gewann ihn mit fast 1000 Punkten Vorsprung vor dem diesjährigen Spiel des Jahres „Niagara“.

Damit setzt der Deutsche Spielepreis seine Tendenz fort, eher anspruchsvollerer taktische Spiele für Spielefans auszuzeichnen, während das Spiel des Jahres immer mehr sich auf Familienspiele konzentriert.

Auf den weiteren Plätzen:

2. Niagara von Thomas Liesching (Zoch Verlag)
3. Manila von Franz-Benno Delonge (Zoch Verlag)
4. Ubongo von Grzegorz Rejchtman (Kosmos)
5. Himalaya von Régis Bonnessée (Tilsit Éditions)
6. In 80 Tagen um die Welt von Michael Rieneck (Kosmos)
7. Schatten über Camelot v. B. Cathala u. S. Laget (Days of Wonder)
8. Jambo von Rüdiger Dorn (Kosmos)
9. Das Zepter von Zavandor von Jens Drögemüller (Lookout Games)
10. Verflixxt! von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer (Ravensburger)

Desweiteren wurde mit Akaba von Guido Hoffmann (Haba) der Deutsche Kinderspielepreis vergeben und abermals die Essener Feder für die vorbildhafste Spielanleitung verliehen; diese ging an Piranha Pedro von Jens-Peter Schliemann (Goldsieber) dessen Spielregeln in Form eines von Illustrator und Spieleautor Marcel-André Casasola Merkle gestalteten Comics den Leser schnell einführen, aber auch parallel in einer einfachen Schnellanleitung vorliegen.

Alle Infos auf http://www.deutscherspielepreis.de/

Österreichisches „Spiel der Spiele“ für „TransEuropa“

Die Wiener Spieleakademie hat heute ihren jährlichen Kritikerpreis „Spiel der Spiele“ verliehen. Mit „TransEuropa“ wurde dieses Jahr der spieltechnisch kaum veränderte Nachfolger von „TransAmerica“ ausgezeichnet.

Desweiteren wurde auch die SpieleHits verliehen, mit denen jedes Jahr in unterschiedlichen Kategorien Spiele hervorgehoben werden:

Spiele Hit für Experten 2005: „Go West“ von Leo Colovini (Phallanx) sowie „Schatten über Camelot“ von Serge Laget und Bruno Cathala (Days of Wonder)

Spiele Hit für Freunde 2005: „Scene it?“ (Mattel) sowie „Toru“ (Hasbro)

Spiele Hit für Familien 2005: „Piranha Pedro“ von Jens-Peter Schliemann (Goldsieber), „Tanz der Hornochsen!“ von Wolfgang Kramer (Amigo), „Ubongo“ von Grzegorz Rejchtman (Kosmos) sowie „Verflixxt!“ von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling (Ravensburger).

Spiele Hit für Kinder 2005: „Mago Magino“ von Reiner Knizia (Selecta) sowie „Schildi Schildkröte“ von Ronald Hofstätter (Haba).

Spiele Hit für Zwei 2005: „San Ta Si“ von Jacques Zeimet (Zoch)

Spiele Hit für Viele 2005: „Diamant“ von Alan R. Moon und Bruno Faidutti (Schmidt)

Niagara ist das Spiel des Jahres 2005

Der Zoch Verlag kann nach 2002 (Villa Palletti) ein weiteres mal die begehrte Auszeichnung „Spiel des Jahres“ einheimsen. Die Jury entschied sich für das Spiel „Niagara“, das besonders durch einen raffinierten Spielmechanismus hervorsticht, der den aufgespaltenen Fluss des Niagara mit Hilfe von Plexiglasplättchen, die gleichzeitig Spielfelder sind, simuliert.
(Quelle: http://www.spieldesjahres.de/)