Hobbit-Flughinweise

In „An Unexpected Briefing“ stellt das Filmteam vom „Hobbit“ (der erste Teil startet am 13.12. in unseren Kinos) die richtigen Verhaltensweisen an Bord eines Flugzeugs vor. Dazu hat die Fluggesellschaft Air New Zealand WETA-Workshop beauftragt. Kleine Cameo-Auftritte des Filmteams runden diesen humorvollen Film ab.

The Lego® Story

Lego ist gerade 80 Jahre alt geworden, und gönnt sich aus diesem Grunde ein besonderes Firmenporträt im Stil eines Pixar-Kurzfilms (allerdings nicht von Pixar gemacht).

Gelungene Geschichte und liebevoll zusammengesetzt.

Josephine Martenstein, zwei virale Stöckchen und mehr …

Ich habe Post bekommen. Ohne Absender.

Das Paket
Das Paket

Ein kleines, graues Päckchen. Inhalt (ja, ich bin so leichtsinnig, und mache das auf):

  • Ein schlecht kopierter Zeitungsausschnitt mit der Überschrift „Suchaktion erfolglos abgebrochen – junge Archäologin gilt weiterhin als vermisst.“
  • Zwei kleine Stöcker, offenbar abgebrochen
  • Ein Stück Kunstfell, sehr haarend, in dem eine kleine dünne Holzscheibe eingebunden ist mit einem Fischgräten-ähnlichen Symbol.
Der Inhalt (I)
Der Inhalt (I)

Das ist das zweite Mal in meiner Blog-Karriere, dass ich soetwas rätselhaftes unaufgefordert bekomme  (das erste Mal bekam ich vor Monaten ein seltsames Kaleidoskop).

Einzige ansatzweise brauchbare Fingerzeige:

  • Am Rande der Box wurde mit Stempeln ein „Erza Ehlkosm OS“ augedruckt.
  • Der Zeitungsartikel nennt den Namen der verschwundenen Archäologin: „Josephine Martenstein“
Der Inhalt (II)
Der Inhalt (II)

Googlet mal den Namen von der Archäologin kommt man auf ein Tumblr-Blog, dass offenbar vor vier Monaten bereits angelegt worden ist und mit einigen „mysteriösen“ Beiträgen vollgestopft wurde, dann aber abrupt aufhört. Daraus ergeben sich neue Hinweise:

  • Ein Foto, dass auf „Andor, die Legende von“ hinweist.
  • Eine Geo-Koordinate (N 52° 23.375’ E013°37.744’), die auf ein Waldstück in Berlin-Karolinenhof weist (ich schaue da aber jetzt nicht nach, ist etwas weiter weg von hier – gibt es Geo-Cacher, die hier mitlesen?)
  • Ein Archiv mit mehreren Dokumenten in Sütterlinschrift bei Google Docs. Darunter auch einmal ein Fischgrätenmuster, ähnlich dem auf dem Holzstück.
  • Zwei in Fraktur gesetzte Zeitungsartikel, die angeblich aus der „Frankfurter Volkszeitung“ von 1908 und 1912 stammen sollen. Allerdings gibt es darin kein für Fraktur typisches Langes s „ſ“, sondern nur die mittlerweile vereinheitlichte kurze Form.
  • Foto einer Flöte, auf der ebenfalls das Fischgrätenmuster aufgedruckt scheint.

Und hiermit höre ich mal mit der Spurensuche erstmal auf – am interessantesten wäre es wohl für einen Geo-Cacher, die Koordinaten mal zu verfolgen.

Der Inhalt (III)
Der Inhalt (III)

Klar ist: das ist ein Alternate Reality Game, zu dem ich eingeladen wurde. Und natürlich nicht als Einziger – gleiche Päckchen haben viele mittlerweile bekommen, zum Beispiel auch Cyclopean Citadels. Es gibt auch bereits eine Facebook-Gruppe dazu.

Bedruckte Seite der Schachtel
Bedruckte Seite der Schachtel

Die Meta-Frage ist: Wer steckt dahinter? Viel spricht für den Kosmos-Verlag, der damit sein in diesem Herbst erscheinenden neuen Spiel von Michael Menzel „Die Legenden von Andor“ promoten könnte. Dazu passen könnte auch das seitlich aufgedruckte „erza Ehlkosm OS“ – die letzten Buchstaben ergeben „Kosmos“. Zusammen aber halt „Erzählkosmos“, mit Erzählkosmos.de landet dann auch auf einer Internetseite von „Soma Labs“, die auf einer angeschlossenen Facebook-Seite sich als Herausgeber dieses ARG outen.

Hmm. Bleibe ich an der Geschichte dran? Lust hätte ich schon, aber nach Berlin werde ich nicht extra reisen …

Humble Bundle V mit PC/Mac/Linux-Games UND Soundtracks

Das Humble Bundle ist eine klasse Idee: man zahlt für einen Haufen Indie-Spiele einfach das, was man zahlen will, ein Teil wird sogar noch gespendet, und man bekommt wirklich viel für sein Geld.

Seit wenigen Stunden gibt es ein neues Humble Bundle für PC, Mac und Linux. In diesem sind zwei fantastische Jump-n-Run-Spiele: „Psychonauts“ und „Limbo“, die ich beide sehr empfehlen kann. Die anderen Spiele kenne ich (noch) nicht.

Im Preis inbegriffen sind übrigens auch noch gleich die Soundtracks zu den Spielen. Besonders der Soundtrack zu „Limbo“ ist grausam atmosphärisch und daher auch für Rollenspielbeschallung von modernen Horror- und Suspense-Szenarien durchaus zu gebrauchen – er erinnert ein wenig an die verstörende Klangmalerei von Thomas Newman.

Wie gesagt: Preis ist Eure Sache, derzeit liegt der Durchschnittspreis bei gerade einmal 7,36 US-$, eingenommen wurde bereits eine gute Million. Bezahlen kann man via Paypal (damit auch über alle Kreditkarten), Google Checkout oder über sein Amazon-Konto (auch deutsche Konten funktionieren).

Ich hasse Kettenbriefe …

Die moderne Form von Kettenbriefen heißt mittlerweile „Stöckchen“ und wird von Blog zu Blog weitergereicht. Es gibt dabei recht nette „Stöckchen“ in denen der jeweilige Blogbetreiber ein paar Fragen beantwortet und diese dann weiterreicht. Sobald die „Regeln“ aber verlangen, dass man dies unbedingt an weitere Leute reichen muss, hat man eine Struktur, der ich nicht folgen werde.

So eines hat Roland mir geschickt, den ich ja sonst mag – hey, ich podcaste ja mit ihm auch zusammen. Ich beuge mich also ihm zuliebe der ersten Hälfte, aber nicht der zweiten Hälfte, und beantworte nur die fünf Fragen:

Die Fragen

1. Lego oder Playmobil?

Lego. Mit Playmobil konnte ich nie etwas sinnvolles anfangen. Ich war immer mehr der Kreativtyp, der irgendwas gebastelt hat damit. Und ständig barfuß auf die fiesen Steine gelatscht ist.

2. Kannst Du Dir vorstellen, alles, was Du gerade tust, hinzuschmeißen und etwas völlig anderes zu beginnen? Wenn ja, was wäre das? (Wenn nein, warum nicht?)

Ja, ich werde einfach nicht auf dieses Stöckchen komplett reagieren und nach der Hälfte es abwürgen. 🙂 Ansonsten: ich mache dieses Blog schon viel zu lange, um da nicht mit weitermachen zu wollen.

3. Zeit, sich zu outen! Welches Objekt fannischer Verehrung, sei es eine Science-Fiction-TV-Serie, ein Fantasy-Buch oder ein Comiczeichner, gefällt Dir im Gegensatz zur Mehrheit aller Nerds und Geeks überhaupt nicht? Rechtfertige Dich!

„24“. Ich fand die Idee zwar recht innovativ, aber das Konzept hatte sich schon in der ersten Staffel abgenutzt, Jack Bauer musste regelmäßig Zeit schinden, musste offenbar nie auf Klo und hat regelmäßig Verbrechen begangen um das große Ziel zu erreichen – was zumindest in den Folgen, die ich gesehen habe, bedingungslos akzeptiert wurde.

4. Eine ältere Version Deiner selbst taucht bei Dir auf, drückt Dir eine Zeitmaschine in die Hand, wünscht Dir viel Spaß und verschwindet mit einem dämlichen Grinsen auf den Lippen wieder. Was tust Du als erstes? (ja, sie funktioniert)

Ich teste, wie sich Paradoxons auf mich auswirken. Falls es harmlos bleibt, starte ich in der Vergangenheit den ultimativen Kettenbrief, damit in der heutigen Zeit solche einfach nicht mehr gesellschaftlich akzeptiert werden. Danach ist mir langweilig und ich reise ins Jahr 2015, um mir die coolen selbstschnürenden Sneakers von Marty McFly zu besorgen und mich vom Hoverboard aus auf die Schnauze zu legen.

5. Warum hast Du eigentlich noch keine Lego-Minifiguren mit mir getauscht?

Gegenfrage: Warum liegt immer noch Dein im Januar bestellter Tee in meinem Kühlschrank, Roland? Siehste! 🙂

Weitergabe

Da kam dann noch ein Tweet rein:

Da Netrobin es also gerne möchte, einmal fünf Fragen für ihn:

Die Fragen

  1. Hey, wer bist Du überhaupt? Stell Dich mal so vor, als wärst Du gerade erst acht Jahre alt und voll von Dir begeistert!
  2. Wenn Du Dir von Hollywood eine Fortsetzung eines Filmes wünschen könntest, von dem es bisher keine gibt und auch keine angekündigt ist, welche wäre es?
  3. Lieber Würfel-, Strategie-, Rollen- oder Kreativspiele?
  4. Stell Dir vor, es gäbe Mutanten, aber der Verteiler der Mutationen hätte einen echt fiesen Humor. Welche Superpower hättest Du, die Dich voll nerven würde?
  5. Wenn es voll in wäre, das zu tun – welches Popkultur-Zitat würdest Du Dir auf Deine Visitenkarte drucken lassen?

Wenn jetzt noch jemand gerne diese Fragen hätte – einfach nehmen und weiter verwerten.

Verlosung: 2×2 Tickets für die RPC

Voraussichtlich zum Wochenende (na ja, wohl eher am Sonntag) erscheint hier im Blog die Vorschau auf die Pen-&-Paper-Neuheiten der „Role Play Convention“ 2012 (RPC) in Köln.

Und dank dem Veranstalter der Messe darf ich hier schon mal zweimal je 2 Eintrittskarten unter das Rollenspieler-Volk werfen. Diese Tickets sind Dauerkarten, würden an der Kasse Euch jeweils 25 Euro kosten und gewähren Euch für die gesamte RPC (5.–6. Mai 2012) Einlass.

Die RPC nennt sich selbst „Weltgrößtes Fantasyevent“ und ist eine sehr bunte, junge Messe für Rollenspieler aus allen Bereichen – neben uns Pen-&-Paper-Spielern gibt es dort Larper aber auch Computer-Spieler. Und sie hat ein offenes Herz für die gesamte Szene, wodurch wohl auch diese Aktion zustande gekommen ist.

Banner Role Play Convention 2012

Wie komme ich an die Tickets dran?

Um die 2×2 Tickets zu ergattern, hinterlasst hier unter dem Beitrag einfach einen Kommentar, in dem Ihr Euren Favorit für die Rollenspielumsetzung einer TV-Serie benennt – und warum ausgerechnet diese? (Gut, ist nicht wirklich notwendig – aber so haben wir auch etwas Spaß an der Aktion. Wem selbst nix Kreatives einfällt, der schreibe einfach „Dallas“, okay?)

Lasst die Spiele beginnen!

Teilnahmebeginn ist die Veröffentlichung dieses Beitrages, Teilnahmeschluss ist der 24. April 2012, 24:00 Uhr. Aus allen Kommentatoren dieses Threads (jedenfalls denen, die durch den Spam-Filter gedrungen sind – und jeder von Euch hat auch nur ein Los) werden zwei Gewinner gezogen und von mir dann per E-Mail um ihre Postadresse gebeten (bitte also die Postadresse nicht bereits im Vorfeld schon angeben, die werde ich ohnehin manuell wieder löschen). Die im Kommentar angegebene E-Mail-Adresse wird nur im System hinterlegt und nicht publik und auch für nix anderes gesammelt oder verwendet. Wenn Ihr im Fall eines Gewinns nicht binnen 24 Stunden auf die Mail antwortet, verfällt Eurer Gewinn und wird unter den anderen Teilnehmern verlost. Die Auslosung funktioniert per Zufall. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind meine Familienmitglieder (sorry Leute!). Der Gewinn wird per einfachen Brief über die Deutsche Post zugestellt – ich bin nicht verantwortlich für eine verspätete Zustellung oder verloren gegangene Post.

Ansonsten: Viel Glück!

24-Stunden an Bord der USS Enterprise 1701-D

Als wäre es einer meiner Star-Trek-Rollenspiel-Spieler: Youtube-User crysknife007 hat das Maschinengeräusch von Picards Enterprise aufgezeichnet, etwas aufpoliert und für 24-Stunden in eine Schleife gepackt (siehe Youtube-Video unten).

Bin mir dennoch leicht unsicher, ob ich nicht doch bei Soundtracks bleibe … 😉

(via blastr.com)