Parkour im Nebel – Kinokritik: „Assassin’s Creed“

Callum Lynch muss als Kind miterleben, wie sein Vater seine Mutter umbringt, bevor eine Gruppe feindlicher Menschen ihr Haus stürmt. Er kann fliehen, aber dreißig Jahre später wird der Erwachsene Cal (Michael Fassbender) dann wegen eines Mordes gefangen genommen und hingerichtet.

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Ein ungewöhnlich unüberdrehter Burton: „Die Insel der besonderen Kinder“

Als Jakes Großvater (Terrance Stamp, „Superman II“) bei einem seltsamen Unfall ums Leben kommt, entschließt sich Jake zusammen mit seinem zögerlichen Vater auf eine walisische Insel zu fahren, um herauszufinden, ob an den Gute-Nacht-Geschichten über ein verstecktes Heim mit besonders begabten Kinder vielleicht doch etwas dran ist. Auf der Suche nach der Heimleiterin, Ms. Perigrine, stößt er dabei auf eine Welt, die sogar noch weit fantastischer ist als die Geschichten seines Großvaters … aber auch auf Gefahren durch für andere unsichtbare Monster.

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Fantasy Filmfest Favorit: „They call me Jeeg Robot“ (Filmkritik)

Enzo Ceccotti (Claudio Santamaria) ist Krimineller. Auf der Flucht vor der Polizei muss er im wahrsten Sinne des Wortes abtauchen und gerät dabei in im Tiber lagernde Atomabfälle, die ihm zu seiner großen Überraschung Regenerationskräfte und Superstärke verleihen. Das ist zum einen äußerst praktisch, wenn man gerade neun Stockwerke herunterstürzt – zum anderen hilft es auch, an Geld zu kommen, wenn man den Geldautomaten einfach aus der Wand reißen und mitnehmen kann.

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Zombiehafte Untoten-Safari – „The Rezort“ (Blu-ray-Kritik)

Den katastrophalen Ausbruch der Zombie-Epidemie hat die Welt gerade hinter sich gebracht und endlich baut sich die Zivilisation wieder auf. Doch als auf einer Insel der Kanaren noch eine Zombiehorde entdeckt wird, wittern windige Geschäftsleute eine Chance: Sie zäunen die Untoten ein, entwickeln ein Corporate Design, bauen nebenan dazu ein Luxus-Hotel und bieten unter dem Label „The Rezort“ einem zahlungsbereiten Klientel Safaris in dieses Gebiet an. Safaris, bei denen sie nach Herzenslust auf Zombies ballern können.

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Dänische Jugendfantasy: „Hüterin der Wahrheit – Dinas Bestimmung“

Dina (Rebecca Emilie Sattrup) ist ein junges, elfjähriges Mädchen, das von all den anderen Kindern ihres Ortes verabscheut wird – denn Dina ist als Tochter einer „Beschämerin“ selbst mit dieser außergewöhnlichen Gabe versehen, die bei direktem Blickkontakt all die Erinnerungen in einem Menschen hervorruft, für dass dieser sich schämt. Für viele sind Dina und ihre Mutter (Maria Bonnevie) daher Hexen, vor denen sie Angst haben.

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Ein Retro-SciFi-Zeitreise-Thriller – Kritik: „Synchonicity“

Jim Beale (Chad McKnight, „The Signal“) ist brillanter Physiker und steht kurz davor, einen Ausgang in ein Wurmloch zu öffnen. Theoretisch muss er einige Tage später erneut das extrem teure Experiment nachholen, um so den Eingang zu schaffen. Vermutlich wird er das aber geschafft haben oder schaffen werden, denn er findet eine seltene Dahlie wieder, die offenbar er oder jemand anders in die Vergangenheit, also seine Gegenwart, geschickt hat.

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Einfach nur draufhauen – Kritik: „X-Men: Apocalypse“

Im alten Ägypten ist einer der ersten Mutanten mittlerweile so mächtig geworden, dass er sich mittlerweile selbst als Gott ansieht. Doch Apocalypse (Oscar Isaac, „Inside Llewyn Davis“) kann durch eine Gruppe von Rebellen gestürzt werden, Apocalypse wird unter einer Pyramide begraben. Erst tausende Jahre später, genauer 1983, wird er wieder geweckt und findet sich in einer seltsamen Welt wieder, welche ihn als Gott größtenteils vergessen haben. Daher sucht er sich vier Mutanten-Gefolgsleute, um sich die Welt wieder Untertan zu machen und findet diese in der jugendlichen Taschendiebin Storm (Alexandra Shipp, „Straight Outta Compton“), dem Untergrundkämpfer Angel (Ben Hardy, „Eastenders“), der opportunistischen Psylocke (Olivia Munn, „The Newsroom“) und letztlich auch in Magneto (Michael Fassbender, „MacBeth“), der gerade untergetaucht in Polen versucht, ein normales Familienleben zu führen.

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Eine Einladung, die man ablehnen sollte – Kritik: „The Invitation“

Jahre nach dem Tod ihres gemeinsamen Sohn, lädt Eden (Tammy Blanchard), die sich nach dem tragischen Erlebnis isoliert hatte, plötzlich ihren Ex Will (Logan Marshall-Green) zu einer Dinner-Party ein. Eden präsentiert sich dabei als vollkommen ausgewechselter, neuer Mensch und möchte sich offenbar mit ihm aussöhnen. Und überraschenderweise präsentiert sie auch ihren neuen Ehemann (Michiel Huisman).

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Ein norddeutscher Heist im Kino: „Schrotten!“ – Der erste Langfilm des Studenten-Oscar-Kurzfilm-Gewinners Max Zähle ist alles andere als schrottreif.

Die Talhammers sind seit vielen Generationen Schrotthändler, die mehr oder weniger legal sich mit dem Müll anderer Leute ihr Leben verdingen. Als bei dem Diebstahl von Bahnschienen der Patriach Fiete Thalhammer umkommt, fällt der Schrottplatz nicht nur an dessen Sohn Letscho (Frederick Lau, „Victoria“) sondern auch an dessen Bruder Mirco (Lucas Gregorowicz, „Lammbock“). Mirco hatte sich vor einigen Jahren von seiner Familie und dem Familiengeschäft entfremdet, ist aber auch nicht gerade auf dem rechtschaffenden Pfad geblieben – er verdingt sich als Verkäufer in einem undurchsichtigen Versicherungsschneeballsystem in Hamburg.

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