Edieh?


Als Rollenspieler bin ich immer auf der Suche nach Inspirations-Quellen für dieses tolle Hobby. Dabei helfen meiner Meinung nach die Erzählweisen moderner TV-Serien, aber auch der Aufbau von Kinofilmen bis hin zu fantastischen Roman-Reihen. Inspirationen bekomme ich jeden Tag, aber viele geraten schnell wieder in Vergessenheit. Entsprechend nutze ich Edieh, um diese festzuhalten.

Und dass ich von diesen begeistert bin, sieht man auch in meinen vielen kleinen Kritiken hier im Blog, die ich zwar nicht immer, aber doch immer mal wieder aus der Sicht eines Rollenspiel-Meisters betrachte.

Kleine Geschichte

Diese Site ist tatsächlich bereits 2001 entstanden, damals als kleine Ablagestätte für Rollenspielmaterial unserer damaligen D&D-Runde. Die Seite wucherte immer mehr aus, im März 2002 kam die eigene Domain dazu, nur wenig später auch die Beiträge. Am Anfang noch manuell gepflegt. Im Mai 2004 ging dann mit „Cute-News“ die erste Blog-Engine hier an den Start, leider konnten die Beiträge von davor nicht gerettet werden. Die Seite wurde immer populärer, so dass schließlich sowohl der Server erweitert, als auch dem ständigen Kommentar-Spam Einhalt geboten werden musste. Daher folgte dann die Umstellung auf WordPress. Einige Serverumzüge später läuft sie tatsächlich immer noch und ist damit tatsächlich eine der ältesten Blogs rund um das Thema Rollenspiel im deutschsprachigen Raum.

Outsourcing

Am Anfang war das hier nur eine Ablege-Fläche für Charakterbögen, Bilder und all den Kram, den man für eine Rollenspiel-Runde austauschen möchte. Das Blog nahm aber immer mehr Raum ein, während die Gruppen andere Organisationstools benötigten. So wurde die Seite irgendwann aufgeteilt in Blog, Wiki und schließlich Forum. Die letzten beiden Parts blieben einem internen Kreis vorbehalten und sind letztlich im Mai 2009 auf eine eigene Domain umgezogen um die Trennung deutlicher zu machen. Dort interagieren nur Menschen, die ich mindestes im zweiten Grad persönlich kenne.

Und was bedeutet „Edieh“?

Auf der Suche nach einer eigenen Domain inspirierte mich letztlich eine unserer Runden. Ich hatte damals für eine Dungeons&Dragons-Runde eine kleine, skurrile Insel kreiert, und war in der Namensgebung, nun ja, etwas faul. Sämtliche Namen, die ich vergab, waren rückwärts gelesene reale Namen. Grubmah, Nilreb waren Orte, Neidni oder Asu waren Länder, Eble oder Redo waren Flüsse, und so weiter. Der Hauptname war jedoch dem realen Spielort all dieser Runden gewidmet, der Lüneburger „Heide“ …

Interessanterweise hat es ganze fünf Spielsitzungen gedauert, bis dem ersten Spieler bei der Namensgestaltung etwas aufgefallen ist. Danach blieb es ein Running-Gag.