FFF 2011: „Hell“

Ron Müller

Rollenspieler auf Suche nach neuen staffelübergreifenden Handlungssträngen. Bloggt auf Edieh, labert im AusgespieltTeam.

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2 Antworten

  1. Zornhau sagt:

    Zur Rollenspielinspiration:

    The Book of Eli: Endzeit-Western, zwar mit bekloppter Story, aber dafür klassischen Western-Versatzstücken und sogar einer Art „Bibliothek“. Sprich: Deadlands: Hell on Earth pur! Eli ist ein „Teller“, ein „Geschichtenerzähler“, der auf dem Weg zu den Librarians ist. Kann man sogar sofort ins Rollenspiel umsetzen. – Und das Anschauen von KOMPETENTEN Leuten mit HOFFNUNG im Herzen macht Spaß.

    The Road: Hoffnungsverneinender, jämmerlicher Depri-Müll, der weniger Emotionen weckt als Transformers 3 (und das will erst einmal geschafft sein). Das im Rollenspiel ist ein Gewaltmarsch in die Depression UND Langeweile! Nicht einmal Degenesis ist so trist und NDE-deprimierend.

    Hell: Wenn das eher in Richtung The Road und weniger in Richtung The Book of Eli geht, dann paßt es wie die Faust auf sonnenverbrannte Auge: Die Neue Deutsche Endzeit ist nun auch im Deutschen Film angekommen. Mit aller Jämmerlichkeit und Depressivität, wie wir sie vom Rollenspiel her kennen und NICHT gebrauchen können.

    Klar, wer Rollenspiele spielt, um sich emotional herunterziehen zu lassen, weil es im im Alltag einfach zu gut geht und er seiner Umwelt mit seiner Quietschvergnügtheit auf den Senkel geht, der könnte solche Depri-Überdosis-Verabreichungen gebrauchen. – Ich spiele, um mich im Spiel spannend zu UNTERHALTEN, nicht um mich psychisch ins Tal der Tränen schleppen zu lassen.

    Depri-Endzeit ist sowas von OUT. Das war mal, früher mal, als die NDE noch das N verdient hat. Jetzt ist es aber nur noch die Endgültig Nichtzeitgemäße Deutsche Endzeit. ENDE.

  1. 17. März 2012

    […] dem letzten Fantasy Filmfest gab es zwei deutsche Filme: „Hell“ und „Urban Explorer“. Letzteren habe ich nun endlich nachgeholt. Wobei „endlich“ eigentlich […]