Erkenntnisse nach 13 Jahren Rollenspiel-Kampagne

Ron Müller

Rollenspieler auf Suche nach neuen staffelübergreifenden Handlungssträngen. Bloggt auf Edieh, labert im AusgespieltTeam.

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18 Antworten

  1. Lt. (s.g.) Billy "Hawk" Cortell sagt:

    Ich war ja nur kurz dabei, aber die Szene wo wir das eine Raumschschiff in die Luft gejagt haben gefolgt vom Kurzdialog zum Episodenende „Vertrauen Sie noch dem Captain?“ – „Nein.“ werde ich nicht vergessen. Das war einfach ganz ganz großes Kino.

    • Ron Müller sagt:

      Intrigen, Meutereien und alles andere hatten wir fast schon regelmäßig. Auch im Finale gab es den Moment, bei dem sich alle die Frage stellten, ob es richtig ist, was sie tun wollten. Das gehört einfach zu einem guten Rollenspiel dazu, dass nicht alle immer auf der gleichen Linie sind, auch wenn sie Teil der selben Mannschaft sind. 🙂

  2. Oh Mann, warum will ich jetzt Star Trek spielen? Ich wollte NIE Star Trek spielen.

  3. Volker sagt:

    Danke für diese Einblicke in Eure Rollenspielwelt/-en. Da ich selber nie viel zum Spielen kam und dadurch den Fantasy-Bereich nie verlassen konnte, war dein Bericht eine kleine Bereicherung für mein nicht vorhandenes RP-Leben. Hab jetzt natürlich auch ein weinendes Auge, weil ich so etwas nie erleben durfte und gerne dabei gewesen wäre.
    Gruß
    Volker

  4. Harald sagt:

    Wie geil. @Mondbuchstaben dann mach mal (-:

  5. Welches System habt ihr genutzt?

    • Ron Müller sagt:

      Begonnen haben wir mit dem Decipher-Coda-System für Star Trek (erschien 2001/2002). Vor etwa zwei Jahren sind wir dann auf Fate Core umgestiegen, was gemischten Anklang fand.

  6. Danke für den ausführlichen Einblick.
    Finde ich immer beeindruckend, von solch langen Projekten zu lesen, die sogar bis zu einem (guten) Ende geführt werden – wenn auch die vielen Spielerwechsel für mich nichts wären.

    • Ron Müller sagt:

      Gewünscht habe ich mir die vielen Spielerwechsel auch nicht. Aber das Leben passiert, manche sind weggezogen, andere entwickelten andere Interessen, setzten andere Prioritäten oder merkten irgendwann, dass ihnen der Spiel-Stil nicht (mehr) zusagte.

      Da aber nie die Spielerschaft komplett wegbrach, stellte sich dann auch nie wirklich die Frage, abzubrechen. Aber da ich selbst abgeschlossene Geschichten weit angenehmer finde als rabiat abgewürgtes, habe ich das Finale dann auch an den richtigen Punkt gefunden. Uff!

  7. Diana sagt:

    Das war auch für mich als Nicht-Rollenspieler mal interessant zu lesen. 13 Jahre – Respekt!

  8. Greifenklaue sagt:

    @4. Das (der Konflikt) erinnert mich an Stargate Universe, welches überraschend gut war!

    • Ron Müller sagt:

      „Stargate Universe“ kam zwei Jahre später nachdem ich diesen Plot eingeführt hatte, dort habe ich also mal nicht, oder besser: noch nicht geklaut. Wobei SG-U eine wirklich tolle Serie war, ja, vermisse sie sehr!

  9. Michael sagt:

    13 Jahre eine Kampagne … Respekt!!!

    Und die Idee dahinter ist auch echt cool … erinnert mich an das hier: http://www.coldnorth.com/owen/game/startrek/relic/relic.htm

    • Ron Müller sagt:

      Danke. Und danke auch für den Link, war mir tatsächlich vor vielen Jahren schon mal zufällig über den Weg gelaufen, allerdings habe ich einige Design-Entscheidungen unabhängig von dem Spielleiter sehr anders getroffen:

      Meine Sphäre war nur durch eine Transfer-Station zu erreichen, welche die Phasenverschiebung vornahm und daher gab es auch anfangs nur einfache Shuttle dort. Wegen dem Einsatz der Phasenverschiebungstechnologie gab es ordentlich diplomatischen Stress mit den Romulanern (Vertrag von Aljeron, nachdem die Föderation keine Tarntechnologie einsetzen darf) und noch dazu war innerhalb der verschobenen Sphäre der Subraum großflächig fehlend (es dauerte 8 Staffeln bis sie den Grund dafür herausfanden). Insgesamt waren sie also auch sehr auf sich selbst gestellt, wenn auch die Erde quasi am Himmel teilweise direkt sichtbar war und in nur wenigen Stunden Flug erreichbar war.

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